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Kommunales Integrationszentrum (KI)

„Integration im Kreis Höxter gemeinsam leben und gestalten“ – unter diesem Motto steht die Integrationsarbeit des Kommunalen Integrationszentrums im Kreis Höxter (KI).

Als Anlaufstelle zur kreisweiten Vernetzung informiert, koordiniert und unterstützt das KI die in der Integrationsarbeit tätigen Einrichtungen, Initiativen und engagierten Akteurinnen und Akteure im Kreis Höxter.

Ziel der Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums ist es, die Bildung, Ausbildung und die Integration von Menschen mit Zuwanderungsbiografie im Kreis zu verbessern. Als Bestandteil der Abteilung „Bildung und Integration“ arbeitet das KI eng mit den Bildungseinrichtungen des Kreises zusammen.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter ist Teil eines landesweiten und flächendeckenden Netzwerkes in Nordrhein-Logo Kommunales IntegrationszentrumWestfalen. Das Teilhabe- und Integrationsgesetz NRW, auf dessen Grundlage im September 2013 die Einrichtung erfolgte, bildet die Grundlage der Integrationsarbeit und verfolgt das Ziel, die Integrationskraft der Kommunen zu stärken.
 
Gefördert wird das KI von dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) sowie dem Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) unterstützt und vernetzt die Kommunalen Integrationszentren in NRW.


Handlungsfelder und Integrationskonzept
Schwerpunkte der Integrationsarbeit aller Kommunalen Integrationszentren sind „Integration durch Bildung“ und „Integration als Querschnittsaufgabe“. Diese Schwerpunkte können thematisch von den einzelnen Kommunalen Integrationszentren individuell gestaltet werden, müssen aber regelmäßig angepasst werden.

Die Schwerpunktthemen des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Höxter sind für den Zeitraum von 2018 bis 2019 „Schaffung von schulischen und weiteren ergänzenden Bildungsangeboten unter besonderer Berücksichtigung der Sprachförderung und der beruflichen Bildung“ sowie „Interkulturelle Öffnung des Gemeinwesens unter besonderer Berücksichtigung der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“.

Im Jahr 2017 wurde das Integrationskonzept von 2013 unter großer Beteiligung der in der Integrationsarbeit tätigen Einrichtungen, Initiativen und engagierten Akteurinnen und Akteure im Kreis Höxter überarbeitet. Es umfasst sechs Handlungsfelder:

  • Interkommunales Kommunikations- und Steuerungskonzept,
  • Arbeit und Wirtschaft,
  • Bürgerschaftliches Engagement und politische Partizipation,
  • Integration durch Kultur, Sport und Freizeit,
  • Bildung und Erziehung,
  • Gesundheit und Pflege.

Die im Integrationskonzept von 2013 vereinbarten Maßnahmen richteten sich schwerpunktmäßig an bereits länger hier lebende Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Um die Gruppe der Geflüchteten auch explizit im Integrationskonzept zu berücksichtigen, war eine Überarbeitung und Anpassung des bestehenden Integrationskonzeptes von 2013 erforderlich. Die Ziele und Maßnahmen der fünf Handlungsfelder des KI wurden im Zuge der dritten Integrationskonferenz und der beiden Bildungskonferenzen in 2017 entsprechend angepasst und das Integrationskonzept wurde am 14.12.2017 im Kreistag beschlossen.


Dokumentation der Integrationskonferenz 2017, 2703 KB
Integrationskonzept 2017, 1646 KB