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Lernwerkstätten / Naturwissenschaftlich-technische Bildung im Kontext von Lernwerkstattarbeit

Der Unterricht in Lernwerkstätten stellt den selbstbestimmten Lernprozess von Kindern in den Mittelpunkt. Naturwissenschaftliche Methoden und Modelle werden über das direkte Erleben, Erfahren und Untersuchen von Phänomenen erschlossen.

Aufgabe von pädagogischen Fach- und Lehrkräften ist es, eine gut strukturierte Lernumgebung zu arrangieren, die Kinder und Jugendlichen zu begleiten und gemeinsam mit ihnen ihre Lernwege zu reflektieren.

Die Fortbildungsreihen zur Lernwerkstattarbeit zielten auf eine nachhaltige Veränderung der Haltung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und befähigten zugleich, naturwissenschaftlich-technische Selbstbildungsprozesse von Kindern zu erkennen und zu fördern.

Im Rahmen der 3. Fortbildungsreihe wurde die bisherige sechsteilige Modulreihe um das Modul „Spracherwerb-Sprachförderung“ von Veronika Meiwald, Logopädin und Sprachtrainerin, ergänzt.

In mehr als 30 Einrichtungen im Kreis Höxter, von der Kita bis zum Gymnasium, ist das Lernwerkstättenkonzept bereits mit eigener Lernwerkstatt etabliert.

Die Lernwerkstätten sind ein Projekt des Kreises Höxter mit finanzieller Unterstützung des Vereins Natur und Technik e. V. sowie der Doris-Wolff-Stiftung.

Derzeit lädt die Abteilung Bildung und Integration jährlich gegen Ende des Jahres zu einem Austauschtreffen der „Lernwerkstättler“ ein, wo die Workshops und Erfahrungen aus der Arbeit in den einzelnen Lernwerkstätten besprochen werden, um so die Nachhaltigkeit dieses Projektes zu bewahren und vorhandenes Wissen, Strukturen und Materialien optimal zu nutzen.