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Praxiskurse

Wie kann man besser lernen als durch eigenes Ausprobieren, Arbeiten und Handeln?

Diesem Motto fühlen sich die Praxiskurse im Rahmen des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss – neues Übergangssystem Schule-Beruf NRW“ (KAoA) verpflichtet.

Ziel ist, dass die Jugendlichen sich in beruflichen Tätigkeiten erproben. Dabei sind vor allem praktische/fachliche Kompetenzen, die individuelle Arbeitshaltung sowie soziale und personale Kompetenzen bedeutsam.

Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf der Jahrgangsstufen 9 und 10 an allgemeinbildenden weiterführenden Schulen haben die Möglichkeit vertiefende Einblicke in einzelne Berufsfelder bzw. berufliche Tätigkeiten zu gewinnen. Sie können in der Jahrgangsstufe 9 an zwei Kursen a 3 Tagen teilnehmen. In der Jahrgangsstufe 10 kann ein weiterer dreitägiger Praxiskurs besucht werden.

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Wer kann teilnehmen?
Praxiskurse richten sich an Schülerinnen und Schüler, die im Prozess der Berufs- und Studienorientierung eine besondere Förderung benötigen, weil sie voraussichtlich Schwierigkeiten haben werden, einen Abschluss der Sekundarstufe I zu erreichen und/oder den Übergang in eine Berufsausbildung zu bewältigen.

Die Entscheidung, welche Schülerin bzw. welcher Schüler an diesen Praxiskursen teilnimmt, liegt bei der Schule und erfolgt jeweils in Abstimmung mit den Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten.

Wo finden Praxiskurse statt?
Für bis zu 10 % der Schülerinnen und Schüler im Kreis Höxter werden Praxiskurse bei Trägern in überbetrieblichen Werkstätten angeboten. Daneben können aber auch Kurse in Betrieben in Form zusätzlicher Praktika (Ergänzungspraktika) stattfinden.

Praxiskurse werden schulisch vor- und nachbereitet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine individuelle Rückmeldung zu ihrer Teilnahme an Praxiskursen (z.B. Dauer, Berufsfeld, Pünktlichkeit u.ä.) und dokumentieren ihre individuellen Ergebnisse schriftlich in ihrem Portfolioinstrument. 

Betriebe können durch die Kurse vertiefende Einblicke in die Fähigkeiten und Potenziale des jeweiligen Jugendlichen gewinnen, den sie ggf. bereits bei einer Berufsfelderkundung oder im Rahmen eines Praktikums kennen gelernt haben.

Aufgaben der Kommunalen Koordinierung
Im Kreis Höxter stimmt die Kommunale Koordinierung mit der Schulaufsicht das konkrete Vorgehen zur Ansprache der Schulen ab. Die Schulaufsicht legt fest, welche Schulformen und Schulen das Angebot der Praxiskurse erhalten werden. Die Kommunale Koordinierung informiert die Schulen über die Praxiskurse und erfasst den Bedarf der Schulen an Teilnahmeplätzen und Themen.

Parallel dazu erfolgt durch die Kommunale Koordinierung eine Kontaktaufnahme zu interessierten Bildungsträgern, die Praxiskurse in ihren überbetrieblichen Werkstätten anbieten möchten. Die Kommunale Koordinierung informiert über die Rahmenbedingungen und klärt mit den Bildungsträgern mögliche Kursangebote. Konkret stimmt die Kommunale Koordinierung mit den Bildungsträgern ab, in welchen regional arbeitsmarktrelevanten Berufsfeldern Praxiskurse stattfinden sollen und welche konkreten Themen behandelt werden.

Die Kommunale Koordinierung führt den Bedarf der Schulen und die Angebote der Bildungsträger zusammen, sodass die Praxiskurse im Kreis Höxter angeboten werden können.

Im weiteren Verlauf führt die Kommunale Koordinierung Informationsveranstaltungen für Schulleitungen, Lehrkräfte und Studien- und Berufswahlkoordinatorinnen und –koordinatoren durch, um die nachhaltige Implementierung von Praxiskursen sicherzustellen.


Weitere Informationen zum Standardelement „Praxiskurse“ finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Weiterbildung unter:
www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/praxisphasen/ 


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