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KOMM-AN NRW

Ein Programm des Landes Nordrhein-Westfalen „KOMM-AN NRW“ zur Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen und zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe.

Seit 2016 legt die Landesregierung mit „KOMM-AN NRW“ ein umfangreiches Landesprogramm auf, an dem alle Städte und Gemeinden in NRW partizipieren können. Dabei steht vor allem die Stärkung und Begleitung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe, insbesondere durch die Förderung von Ankommenstreffpunkten, im Zentrum.

Dem Kreis Höxter standen für die Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen für die Jahre 2016 und 2017 finanzielle Mittel in Höhe von jeweils 70.289,82 € pro Jahr zur Verfügung. Auch für das Jahr 2018 kann mit dieser Summe gerechnet werden.

Diese können durch das Kommunale Integrationszentrum an Dritte z.B. Städte, Flüchtlingsinitiativen, Ehrenamtsagenturen, Integrationsagenturen, Kirchengemeinden, Moscheevereine etc. für unterstützende Maßnahmen der Flüchtlingsarbeit weitergeleitet werden.

Gefördert werden können anteilig Sachausgaben und Aufwendungen für ehrenamtliche Angebote in vier unterschiedlichen Bereichen:

Baustein A: Ankommenstreffpunkte

  • Renovierung und/oder Ausstattung von Ankommenstreffpunkten
  • Laufender Betrieb von Ankommenstreffpunkten (Nebenkosten)

Baustein B: Freizeitgestaltung und Begleitung

  • Begleitung von Flüchtlingen (Fahrtkosten und Auslagen)
  • Angebote des Zusammenkommens und der Orientierung
    (Sprach- und Lesegruppen, Regeln des Zusammenlebens, Freizeitgestaltung, Spielgruppen)

Baustein C: Informationen

  • Printmedien (Layoutentwurf, Bildrecherche, Satz, Bücher, Wörterbücher, Stadtkarten)
  • Internetseiten

Baustein D: Unterstützung von Ehrenamtlichen

  • Qualifizierung (Honorare für Referenten und Coaches)
  • Persönlicher Austausch (Teamsitzungen und Austauschtreffen)

Nähere Informationen zu den einzelnen Bausteinen erhalten Sie in den weiteren Hinweisen zum Förderprogramm:

Hinweise zum Förderprogramm KOMM-AN, 158 KB

 

Weitere Hinweise finden Sie in Förderrichtlinie zum Programm KOMM-AN NRW (Gesamtkonzept) sowie auf der Internetseite des Kompetenzzentrums für Integration.


Die Bewilligung der eingehenden Anträge erfolgt anhand folgender Kriterien:

  • Jedem Stadtgebiet des Kreises Höxter steht zunächst eine Pauschale auf der Grundlage der Zuweisungen zur Verfügung.
  • Im Falle einer Nichtantragsstellung von einzelnen Stadtgebieten, werden die restlichen Mittel anhand der Anzahl der zugewiesenen Flüchtlinge in den übrigen Stadtgebieten aufgeteilt.

Weitere Bewilligungskriterien sind:

  • Nachhaltigkeit der Maßnahmen
  • Beteiligte Kooperationspartner (Partnerprojekte)

Bei der Bewilligung einer Maßnahme ist es aufgrund der o.g. Kriterien möglich, dass die beantragte Fördersumme nur anteilig gewährt wird. Ein Rechtsanspruch auf eine Maßnahmenförderung besteht nicht.

Das Antragsformular finden Sie hier:

Antrag KOMM AN Dritte, 342 KB

Das ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular senden Sie bitte per Post oder Fax bis zum 15.02.2018 an das Kommunale Integrationszentrum.

Bei Fragen stehen Ihnen Verena Weber (05271 / 965-3604) und Lisa Specht (05271 / 965-3611) gerne für Auskünfte zur Verfügung.
 


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