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Wertvolle Tipps zum Thema „Kultursensible Pflege“

Zum Thema „Kultursensible Pflege“ organisiert das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter gemeinsam mit der Senioren- und Pflegeberatungsstelle eine Schulung für alle Pflegekräfte im Kreis Höxter. Am Freitag, 14. September, steht von 9 bis 13.30 Uhr in der Aula des Kreishauses in Höxter dabei der Umgang mit muslimischen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen im Mittelpunkt.

„Im Rahmen dieser Schulung sollen einige Aspekte der kultursensiblen Pflege näher beleuchtet und Anregungen für eine Umsetzung von hilfreichen Maßnahmen im Umgang mit muslimischen Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen gegeben werden“, sagt Klaus Brune vom Kreis Höxter, Leiter der Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung. „Wir freuen uns sehr, dass wir dafür erfahrene Referenten gewinnen konnten.“ Nagihan Özkan-Pehlivan, Soziologin mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Kommunikation und Migrationssoziologie, Hakan Vural, Wohnbereichsleitung, Fachkraft für Geriatrie und Gerontopsychiatrie, und Salih Kocabey, examinierter Altenpfleger, Fachkraft für außerklinische Beatmung und Pflegekoordinator beim Verein „sozial.sinn“ aus Bielefeld kennen sich mit dem Thema aus und können wertvolle Tipps geben.

Kultursensible_Pflege
Gemeinsam mit der Senioren- und Pflegeberatungsstelle organisiert das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Höxter die kostenlose Schulung zum Thema „Kultursensible Pflege“ am Freitag, 14. September, in der Aula des Kreishauses in Höxter. Auf eine rege Beteiligung setzen (von links): Elif Bozkurt und Filiz Elüstü vom Kommunalen Integrationszentrum, Abteilungsleiter Klaus Brune und Anja Lücke von der Senioren- und Pflegeberatungsstelle. Foto: Kreis Höxter

„In Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege wird in den nächsten Jahren der Anteil der Patienten mit Migrationshintergrund stark zunehmen“, erläutert Elif Bozkurt vom Kommunalen Integrationszentrum. Insbesondere die erste Generation ehemaliger Gastarbeiter, überwiegend muslimischen Glaubens, komme zunehmend ins Seniorenalter. „Diese und weitere gesellschaftliche Veränderungen, wie das allgemeine Älterwerden unserer Gesellschaft, der soziale und kulturelle Wandel oder veränderte Familienstrukturen, stellen die Pflege künftig vor neue Herausforderungen.“

„Kultursensible Pflege soll deshalb nicht nur Nähe schaffen, sondern dazu beitragen, dass eine pflegebedürftige Person entsprechend ihren individuellen wertekulturellen und religiösen Prägungen und Bedürfnisse leben kann“, ergänzt Anja Lücke von der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter. Doch welche Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen haben muslimische Pflegebedürftige im Zusammenhang mit Alt-Sein, Pflege und Betreuung? Wie können sich Einrichtungen auf die Bedürfnisse der neuen Zielgruppe und ihrer Angehörigen vorbereiten? Welche kulturellen Hintergründe, religiösen Gebräuche oder individuellen Erfahrungen in der Migration müssen oder sollten beachtet werden? Im Rahmen der vom Kreis Höxter kostenlos angebotenen Schulung sollen einige Aspekte der kultursensiblen Pflege näher beleuchtet und dabei Antworten auf diese Fragen erarbeitet werden.

Bei Fragen kann man sich an die Ansprechpartnerinnen beim Kreis Höxter, Elif Bozkurt (Telefon: 05271 / 965-3610) und Anja Lücke (Telefon: 05271 / 965-3133), wenden.

Anmeldungen werden noch bis zum Mittwoch, 5. September, per E-Mail entgegengenommen:
e.bozkurt@kreis-hoexter.de oder a.luecke@kreis-hoexter.de.


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