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3. Integrationskonferenz des Kreises Höxter am 1. Februar in Brakel

Wie kann die Integration der zugewanderten Menschen erfolgreich gestaltet werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der 3. Integrationskonferenz des Kreises Höxter. Hierzu lädt das Kommunale Integrationszentrum am Mittwoch, 1. Februar, ab 15 Uhr in die Gesamtschule Brakel ein.

„Im Jahr 2015 kamen mehr Asylbewerber in unseren Kreis als je zuvor. Die hauptamtlich und ehrenamtlich Aktiven haben Enormes geleistet, um die vielen Geflüchteten kurzfristig unterzubringen, zu versorgen und zu betreuen“, sagt Landrat Friedhelm Spieker.
Langfristig gehe es nun darum, diese Geflüchteten und auch alle anderen Menschen mit Migrationshintergrund im Kreis Höxter gemeinsam erfolgreich zu integrieren. Wichtig dabei seien Teilhabe und Perspektiven in den Bereichen Sprache, Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Kultur und Freizeit.

Das Hauptthema der Integrationskonferenz wird deshalb sein, das seit 2015 bestehende Integrationskonzept des Kreises Höxter zu überarbeiten und an die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten zwei Jahre anzupassen. „Erfolgreiche Integration ist ein Gemeinschaftsprojekt. Deshalb ist die Zusammenarbeit aller Initiativen und Integrationshelferinnen und -helfer besonders wichtig“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher.

Thematisch beginnt die Integrationskonferenz mit einem Impulsvortrag von Nils Hans vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung zu dem Thema „Gelingende Integration vor Ort“.

 

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Viele Menschen, die vor Krieg und Not fliehen mussten, haben auch im Kreis Höxter eine neue Heimat gefunden. Auf der 3. Integrationskonferenz des Kreises Höxter steht die Frage im Mittelpunkt, wie sie erfolgreich in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Gemeinsam laden (v. r.) Sandra Zengerling (Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter), Kreisdirektor Klaus Schumacher und Dr. Sandra Legge (Leiterin der Abteilung Bildung und Integration des Kreises Höxter) am Mittwoch, 1. Februar, deshalb in die Gesamtschule Brakel ein.

Im Anschluss haben alle Konferenzteilnehmer die Gelegenheit, sich auf dem Markt der Möglichkeiten untereinander auszutauschen und miteinander zu vernetzen. Zudem stellen sich zahlreiche Vereine, Organisationen und Flüchtlingsinitiativen vor und informieren über ihr Engagement. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums geben einen Überblick über ihre zahlreichen aktuellen Projekte, Programme und Zielstellungen für das gegenwärtige Handeln.

In der anschließenden Arbeitsphase werden die Ziele und Maßnahmen des bestehenden Integrationskonzepts zu den Themen „Interkommunales Kommunikations- und Steuerungskonzept“, „Arbeit und Wirtschaft“, „Bürgerschaftliches Engagement und politische Partizipation“ und „Integration durch Kultur, Sport und Freizeit“ gemeinsam überarbeitet. „Dabei möchten wir herausfinden, ob wir das Integrationskonzept aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen ergänzen oder ändern sollten“, sagt Sandra Zengerling, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter.

Anmeldungen für die Veranstaltung sind bis zum 23. Januar über ein Onlineformular auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums www.integration.kreis-hoexter.de möglich. „Jeder der sich mit eigenen Ideen und Vorschlägen in den Integrationsprozess im Kreis Höxter einbringen möchte, hat dazu auf der Integrationskonferenz die Möglichkeit und ist herzlich eingeladen“, so Sandra Zengerling. Weiterführende Informationen gibt sie unter Telefon 05271 / 965-3611 oder der Mailadresse s.zengerling@kreis-hoexter.de.

 

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Für Sie zuständig

Katrin Niemann
05271 / 965-3605
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