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Programm „Produktionsschule NRW“ - Aufruf zum Interessenbekundungsverfahren 2016

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW beabsichtigt, die im Schuljahr 2013/14 begonnene Förderung des Programms „Produktionsschule NRW“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds auch in den nächsten beiden Schuljahren 2016/17 bis 2017/18 fortzusetzen. Das Schuljahr 2017/18 steht unter einem Haushaltsvorbehalt.

Produktionsschule.NRW ist ein Angebot für noch nicht ausbildungsreife Jugendliche, welches berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit verbindet.

Zielgruppe des Programms sind junge Menschen aus den Rechtskreisen SGB III, SGB II und SGB VIII mit fehlender Ausbildungsreife/Berufseignung und multiplen Problemlagen, für die ein Standardangebot der Berufsvorbereitung, wie z. B. die Vollzeit-Ausbildungsvorbereitungsklassen der Berufskollegs oder die Förderangebote Einstiegsqualifizierung (EQ) und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) nicht in Frage kommen, die aber eine erkennbare Arbeits- und Lernbereitschaft zeigen. Jugendliche Flüchtlinge können beim Vorliegen ausreichender allgemeiner Deutschsprachkenntnisse zugewiesen werden. Die Prüfung und Entscheidung dazu obliegt der zuweisenden Stelle im jeweiligen Rechtskreis.

Wesentliches Merkmal der Produktionsschule ist, dass sie in betriebsähnlichen Strukturen durchgeführt wird. Sie zielt im Rahmen ihrer pädagogischen Methode auf marktorientierte Produktion bzw. Dienstleistung im Kundenauftrag ab, um hierauf aufbauend Lernprozesse zu initiieren. Arbeiten und Lernen finden dabei inhaltlich zusammenhängend und pädagogisch gestaltet statt. Langfristiges Ziel ist es, diejenigen Jugendlichen, die mittels Produktionsschule. NRW eine Chance zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten können und diesen Weg gehen können und wollen, individuell und bedarfsgerecht zu fördern und das Konzept Produktionsschule.NRW in die Gesamtstrategie von „Kein Abschluss ohne Anschluss" des Landes Nordrhein-Westfalen zu integrieren.

Bildungsträger, die Interesse an der Umsetzung des Programms in den nächsten beiden Schuljahren 2016/17 bis 2017/18 haben, können mit dem Programmaufruf ihre Konzepte/Unterlagen nach Gebietskörperschaften und Rechtskreisen differenziert bis zum 08.04.2016 an die zuständige Kommunale Koordinierungsstelle senden. Bei Trägerzusammenschlüssen ist der federführende Träger gesamtverantwortlich und tritt gegenüber der Bewilligungsbehörde als Antragstellerin bzw. Antragsteller auf. Die einzelnen Träger des Träger-Zusammenschlusses müssen in den eingereichten Unterlagen aufgelistet sein.

Den Aufruf und die notwendigen Unterlagen finden Bildungsträger hier:
 

Formular Interessenbekundung Produktionsschule Nrw, 68 KB
Programmaufruf Produktionsschule 2016 bis 2018, 61 KB

Bildungsträger richten Ihre Konzepte/Unterlagen bitte an folgende Kontaktperson:
Katrin Niemann
Leitung
Kommunale Koordinierungsstelle Kreis Höxter
Moltkestraße 12
37671 Höxter
k.niemann@kreis-hoexter.de
Telefon: 05271 / 965-3605
 

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Für Sie zuständig

Katrin Niemann
05271 / 965-3605
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