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Sport, Spiel, Tanz und Riesenspaß für die ganze Familie - Kreisfamilienfest mit Programm für alle Generationen

Ob Muslim, Buddhist oder Christ und egal aus welchem Herkunftsland: Die verschiedenen Kulturen im Kreis Höxter sind sich beim 7. Kreisfamilienfest am Sonntag, dem 31. Mai, nähergekommen. Das Programm rund um das Schulzentrum Warburg enthielt jede Menge Musik, Tanz, Sport und Mit-Mach Aktionen. In seiner siebten Auflage fand das interkulturelle Begegnungsfest bereits zum zweiten Mal in Warburg statt.

„Wenn wir offen zeigen, wie wir sind, dann ist das ein Schritt dahin, dass auch der andere sich öffnet und von sich erzählt“, sagte Landrat Friedhelm zur Eröffnung des Kreisfamilienfestes. Rund 60 Vereine und Gruppierungen aus der Hansestadt Warburg, dem Warburger Land und dem ganzen Kreis Höxter präsentierten sich und leisteten ihren aktiven Beitrag zu diesem gelungenen Fest der Begegnung. Neben dem Kreis Höxter und der Hansestadt Warburg wirkten zahlreiche Sport- und Kulturvereine, Schulen und Migranten- Selbstorganisationen als Kooperationspartner am Programm mit.

Offiziell eröffnet wurde das Fest um 11:00 Uhr auf der großen Open-Air-Bühne. Das erste High-Light erlebten die Besucher bereits kurz darauf mit der Präsentation der „Skulptur der Kulturen“, die der bekannte Aktionskünstler Arnd Drossel in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter und den unterschiedlichen Warburger Glaubensgemeinschaften entworfen hatte. Inspiriert wurde der Künstler dabei durch die aktuelle Flüchtlingssituation. Das Kunstwerk vereint die fünf großen Weltreligionen in einer Stahlskulptur. Nach dem Fest soll das Werk in der Stadt Warburg einen dauerhaften Standort finden.

„Dies ist erst einmal nur das Modell einer Großplastik, deren Umsetzung aber bereits in der Verwaltung diskutiert wird“, zeigte sich der Künstler erfreut. Im Detail besteht die Skulptur aus einer Himmelsscheibe, an deren fünf Spiralenden sich die Symbole der fünf Weltreligionen, Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus befinden. Getragen wird die Himmelsscheibe von einem fünfkantigen Sockel. „Es ist geplant, dass an jeder Kante ein Signal ausgelöst werden kann und dem Betrachter ein Gebet aus jeder Religion vorgespielt wird“, erklärte Arnd Drossel.

„Wir haben hier in Warburg aktuell 205 Flüchtlinge aus 31 Nationen, die alle friedlich und harmonisch miteinander auskommen. Mit dieser Skulptur soll ein Zeichen für religiösen Frieden in der ganzen Welt gesetzt werden und Arnd Drossel hat in den letzten Jahren immer wieder als Künstler starke soziale Akzente gesetzt“, lobte Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln die Arbeit des Künstlers. Anschließend fand ein gemeinsames interreligiöses Friedensgebet in mehreren Sprachen statt.

Moderiert wurde der Nachmittag von Susanne Stork vom Radio Hochstift. Der Sender übertrug zudem live von 11:00 bis 13:00 Uhr aus Warburg.

Neben Tanzvorführungen und musikalischen Darbietungen gab es einen Luftballonwettbewerb, Mitmachkunst mit heimischen Künstlern, eine Hüpfburg, spannende Experimente an den Stationen der Miniphänomenta sowie Vorführungen der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, des THW und der Polizei.

Auf der kulinarischen Meile erwartete die Besucher ein vielfältiges Angebot aus regionalen und internationalen Spezialitäten, wie die türkische Süßigkeit Baklava, Türkischer Tee oder Herzhaftes wie Lahmacun oder Börek.

Auch Sportvereine wie der Warburger Sportverein v. 1884 e.V. luden zum Mitmachen ein. So startete ab 11.30 Uhr jede halbe Stunde auf dem Hüffert- Sportplatz ein Generationenlauf. Die Teams mussten dabei mindestens aus einem Erwachsenen und einem Kind bestehen. Ca. 50 Teams haben teilgenommen.

Während dieser Zeit bestand auf dem Hüffert-Sportplatz die Möglichkeit ein Laufabzeichen zu erwerben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen von der AOK NordWest gesponserte Preise.

Um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr startete in der Mehrfachturnhalle am Schulzentrum ein Volley-ball-Workshop und den ganzen Tag über wurde, ebenfalls in der Mehrfachturnhalle, ein Basketball-Parcours vom SV Warburg angeboten.

Topact aus Sicht der zahlreichen Kinder war der Auftritt des in deutschen Kinderzimmern absolut angesagten „Herrn H“. Dahinter verbirgt sich der Kölner Sänger und Musikproduzent Simon Horn.

Zum Abschluss des Kreisfamilienfestes fand um 17 Uhr im Pädagogischen Zentrum ein interkulturelles Konzert, unter anderem mit türkischen, russischen und deutschen Klängen, statt.

Im Rahmen des Kreisfamilienfestes gab es auch ein Forscherfest. In der Zeit von 13:00 -15:00 Uhr konnten die Kinder mit Ihren Familien an verschiedenen Tischen ausgiebig forschen und experimentieren.

Durchgeführt wurde diese Aktion vom Familienzentrum St. Martin (Warburg), dem Familienzentrum St. Vincentius (Scherfede), der integrativen heilpädagogischen Kindertagesstätte „Alsternest“ (Bühne) und dem Beirat „Frühe Förderung“ des Vereins Natur und Technik e.V.

Besonderer Dank gilt Bürgermeister Herrn Michael Stickeln für die hervorragende Zusammenarbeit sowie Wolfgang Voss und Anna Niggemeyer, Stadt Warburg. Desweiteren bedankt sich das Kommunale Integrationszentrum bei der Sekundarschule in Warburg und dem Hausmeister Jürgen Scholz.

Das Orga-Team bedankt sich natürlich auch bei allen Akteuren, Sponsoren und Ehrenamtlichen, die das Fest mitgestalteten und mit deren Unterstützung ein buntes und spannendes Programm aus sportlichen Wettkämpfen, internationalen Köstlichkeiten, Musik, Tanz und Spiel sowie künstlerische Darbietungen der heimischen Künstlerinnen und Künstlern organisiert werden konnte.

Auch danken wir den Vereinen und Institutionen sowie den ehrenamtlichen Akteuren und Akteurinnen, die sich beim Kreisfamilienfest mit einem Stand präsentiert und die Gäste informiert haben. Durch die Teilnahme war es uns möglich, ein umfangreiches und informatives Programm für die Besucherinnen und Besucher zu schaffen.



Für Sie zuständig

Katrin Niemann
05271 / 965-3605
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